Eine flach ausgestreckte Hand hält einen Schlüssel. Im Hintergrund sind unscharfe Konturen von Wohnhäusern zu erkennen.

„Kümmerer-Projekte“ gegen Wohnungslosigkeit

Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW im Rahmen der NRW-Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“ aktiv

In 20 Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen haben die sogenannten „Kümmerer-Projekte“ zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit ihre Arbeit aufgenommen. Sie sind Teil der NRW-Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“. In Dortmund zählen mit GrünBau, dem Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW und dem Sozialen Zentrum Dortmund drei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW zu den „Kümmerern“. Im Rhein-Erft-Kreis ist mit der Drogenhilfe Köln ebenfalls eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen in dem Projekt aktiv.

Verschiedene Ansätze

Im Rahmen der „Kümmerer-Projekte“ kümmern sich in den 20 besonders von Wohnungslosigkeit betroffenen NRW-Städten Sozialarbeiter*innen und Immobilienkaufleute gemeinsam darum, dass wohnungslose Menschen wieder eine feste Unterkunft bekommen oder dass eine Wohnungslosigkeit vermieden wird. Dafür stellt das Land NRW insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Projekte sind vielfältig: Manche haben einen präventiven Ansatz, andere kümmern sich speziell um wohnungslose junge Menschen, Frauen und Familien. Es gibt auch Projekte in ländlichen Regionen. Allen gemeinsam ist, dass sie den Kontakt zur Wohnungswirtschaft suchen, um zusätzlichen Wohnraum zu erschließen. Außerdem werden die Menschen, die eine Wohnung bekommen, weiter durch Sozialarbeiter*innen betreut.

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